Mirtazapin

Mirtazapin

Dosierung
7.5mg 15mg 30mg
Paket
180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
Gesamtpreis: 0.0
  • In einigen Apotheken und Versandapotheken ist mirtazapin ohne Rezept erhältlich; offiziell ist das Präparat jedoch in vielen Ländern verschreibungspflichtig, prüfen Sie lokale Bestimmungen.
  • Mirtazapin wird zur Behandlung der majoren Depression eingesetzt und wirkt als tetracyclisches, noradrenerg und serotonerg wirkendes Antidepressivum (Alpha‑2‑Adrenergblockade → gesteigerte Noradrenalin‑ und Serotoninfreisetzung; zusätzlich 5‑HT2/5‑HT3‑Antagonismus und starke H1‑Antihistaminwirkung).
  • Gewöhnliche Erwachsenendosen liegen bei 15–45 mg einmal täglich abends; bei Schlafstörungen oder Appetitproblemen werden niedrigere Anfangsdosen (7,5–15 mg) verwendet; bei älteren oder leberkranken Patienten niedrig beginnen und langsam aufdosieren.
  • Erhältliche Darreichungsformen sind Tabletten (7,5 mg selten, 15 mg, 30 mg, 45 mg), orodispersible Tabletten (15, 30, 45 mg) und vereinzelt orale Lösungen.
  • Schläfrigkeit/beruhigende Wirkung kann innerhalb weniger Stunden eintreten; die antidepressive Wirkung zeigt sich meist nach 1–2 Wochen, die volle Wirkung oft erst nach 4–6 Wochen.
  • Die Wirkung reicht typischerweise über 24 Stunden bei einmal täglicher Einnahme; die Halbwertszeit liegt etwa bei 20–40 Stunden, sodass tägliche Dosierung ausreichend ist.
  • Kein Alkohol: Alkohol verstärkt die sedierende Wirkung und das Risiko für zentrales Nervensystem‑Depressionen und andere Nebenwirkungen.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit/Sedierung, erhöhte Appetit- und Gewichtszunahme sowie Mundtrockenheit; auch Schwindel, Verstopfung und Müdigkeit treten häufig auf.
  • Möchten Sie mirtazapin ohne Rezept ausprobieren?
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Grundlegende Informationen Zu Mirtazapin

  • INN (International Nonproprietary Name): Mirtazapine
  • Markennamen In Deutschland: Mirtazapin HEXAL, Mirtabene
  • ATC-Code: N06AX11
  • Arzneiformen & Dosierungen: Tabletten 7,5 mg (selten), 15 mg, 30 mg, 45 mg; Schmelztabletten (orodispersible) 15 mg, 30 mg, 45 mg; orale Lösung nicht flächendeckend verfügbar; keine injizierbaren Formen
  • Hersteller In Deutschland: Organon (Originalhistorie), Teva, Sandoz, HEXAL, ratiopharm; weitere Generikahersteller vorhanden
  • Registrierungsstatus In Deutschland: Zugelassen und als verschreibungspflichtiges Arzneimittel geführt
  • OTC / Rx Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx)

Neueste Forschungsergebnisse

Interessieren Sie sich dafür, was Studien der letzten Jahre zu Mirtazapin sagen?

Neuere deutsche und europäische Studien (2022–2026) haben Mirtazapin vorrangig in drei Anwendungsfeldern untersucht.

Diese Felder sind rasch einsetzende schlaffördernde Effekte bei depressiven Patient:innen, appetitanregende Effekte in Onkologie und Palliativmedizin sowie die Sicherheit bei älteren Patient:innen.

Metaanalysen und Kohortenanalysen berichten konsistent über eine frühe Wirkung auf den Schlaf innerhalb von 1–2 Wochen.

Das vollständige antidepressive Ansprechen dauert dagegen meist 4–6 Wochen.

Gewichtszunahme als Folge wird wiederholt als häufiges Ereignis genannt.

Pharmakovigilanzdaten aus EU‑Registern bestätigen seltene Blutbildveränderungen und Transaminasenanstiege.

Deshalb wird ein Basis‑Monitoring empfohlen.

Forschungstrends 2024–2026 zeigen verstärktes Interesse an Augmentation bei SSRI‑Resistenz.

Ebenso wird die Nutzung orodispersibler Formen bei Dysphagie‑Patient:innen untersucht.

Klinische Studien in Deutschland verwenden zunehmend digitale Messungen von Schlaf und Appetit zur objektiven Wirksamkeitsbeurteilung.

  • Studienhighlights: Frühe Schlafverbesserung (1–2 Wochen).
  • Studienhighlights: Voller antidepressiver Effekt nach 4–6 Wochen.
  • Studienhighlights: Interesse an Kombinationstherapien und Schmelztabletten bei Schluckstörungen.
Sicherheitssignal Häufigkeit / Empfehlung
Gewichtszunahme Häufig / Gewichtsmonitoring empfohlen
Blutbildveränderungen Selten / bei Symptomen CBC prüfen
Leberwerterhöhungen Selten / Basislabor vor und bei klinischer Notwendigkeit

Klinische Wirksamkeit In Deutschland

Sind Sie unsicher, wie Mirtazapin in Deutschland bewertet wird?

Mirtazapin ist in Deutschland als Antidepressivum anerkannt und etabliert.

Der ATC‑Code lautet N06AX11 und das Präparat ist verschreibungspflichtig.

Das BfArM führt entsprechende Präparate in Registern.

Fachgesellschaftliche Empfehlungen und G‑BA‑Leitlinien sehen Mirtazapin als geeignete Option bei Major Depressive Disorder, besonders bei begleitenden Schlafstörungen oder vermindertem Appetit.

Beurteilungen betonen die Balance zwischen schneller Sedierung und langsamerem antidepressivem Wirkeinsatz über Wochen.

Die Remissionsprophylaxe erfolgt in der Regel 6–12 Monate nach Stabilisierung.

Bei Nutzenbewertungen (AMNOG) spielen Generikakosten und patientenrelevante Endpunkte eine Rolle.

G‑BA‑Entscheidungen beeinflussen Erstattungsfragen und damit die Praxisverschreibung.

In der ambulanten Praxis verschreiben vor allem Hausärzte und Psychiater Mirtazapin, häufig mit E‑Rezept.

  • Zulassung: Als Antidepressivum für Erwachsene anerkannt (Rx).
  • Indikation: Major Depressive Disorder, vorrangig bei Schlaf‑/Appetitproblematik.
  • Therapieziele: Symptomlinderung, Remission, Rückfallprävention (6–12 Monate Erhaltungstherapie).
Quelle / Statement Kurzbefund
BfArM / Register Präparate gelistet, verschreibungspflichtig
G‑BA / Leitlinien Empfehlung bei MDD mit Schlaf‑ oder Appetitproblemen

Anwendungsgebiete Und Erweiterte Einsatzmöglichkeiten

Wofür wird Mirtazapin neben der Depression noch eingesetzt?

Zugelassen ist Mirtazapin primär zur Behandlung von Major Depressive Disorder bei Erwachsenen.

Off‑Label‑Anwendungen sind in Deutschland verbreitet.

Typische Off‑Label‑Einsätze sind insomnia bei depressiven Patient:innen, appetitanregende Therapie in Onkologie und Palliativmedizin und gelegentlich antiemetische Nutzung.

Manchmal wird Mirtazapin bei Entzugssymptomen von THC diskutiert, jedoch nur unter Fachaufsicht.

Der übliche Dosierungsrahmen liegt bei 15–45 mg einmal täglich abends.

Off‑Label‑Starts sind oft niedriger, z. B. 7,5–15 mg zur Sedierung.

In der Geriatrie und Palliativversorgung wird die sedative und appetitsteigernde Wirkung gezielt genutzt.

Bei Kindern und Adoleszenten ist Mirtazapin nicht routinemäßig empfohlen; Off‑Label‑Einsatz erfordert Fachaufsicht.

  • Zugelassen: Major Depressive Disorder (Erwachsene).
  • Off‑Label: Schlafstörungen bei Depression, Appetitstimulierung in Palliativmedizin, gelegentlich als Antiemetikum.
Zustand Zugelassen / Off‑Label
Major Depressive Disorder Zugelassen
Appetitstimulation (Onkologie/Palliativ) Off‑Label
Insomnie bei Depression Off‑Label (häufig genutzt)

Zusammensetzung Und Verfügbare Präparate

Möchten Sie wissen, welche Marken und Formen in deutschen Apotheken zu finden sind?

In Deutschland sind sowohl Originalpräparate als auch zahlreiche Generika erhältlich.

Bekannte Marken sind Mirtazapin HEXAL und Mirtabene.

Hersteller auf dem deutschen Markt umfassen neben Organon die Generikafirmen Teva, Sandoz, HEXAL und ratiopharm.

Darreichungsformen sind hauptsächlich Filmtabletten und orodispersible Schmelztabletten in 15/30/45 mg.

Hilfsstoffe variieren zwischen Herstellern und können Laktose oder Magnesiumstearat enthalten.

Das ist wichtig bei bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Excipients.

Generika sind in der Regel preislich attraktiver als Originalpräparate.

Packungsgrößen, Erstattungsstatus und Rabattverträge beeinflussen die Auswahl in Apotheke und Verordnung.

Präparat Hersteller Darreichungsform / Dosierung
Mirtazapin HEXAL HEXAL Filmtabletten 15/30/45 mg
Mirtabene Generikahersteller Filmtabletten 15/30/45 mg
Mirtazapin (Sandoz) Sandoz Schmelztabletten 15/30/45 mg

Kontraindikationen Und Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Welche Risiken und Vorsichtsmaßnahmen sollten Patient:innen kennen?

Absolute Kontraindikationen sind eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Mirtazapin oder Excipients.

Ebenso ist die gleichzeitige oder kurzfristige Anwendung von MAO‑Inhibitoren kontraindiziert.

Zwischen der Einnahme und Absetzen eines MAOI sind mindestens 14 Tage Abstand erforderlich.

Relative Vorsicht besteht bei schwerer Leber‑ oder Niereninsuffizienz, bei Manie/Bipolarität und bei Epilepsie.

Weiterhin sind instabile Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen sowie Glaukom und Prostatahypertrophie zu beachten.

In der Schwangerschaft sind die Daten begrenzt, sodass eine individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägung notwendig ist.

Beim Stillen sollte die Entscheidung in Abstimmung mit Gynäkolog:innen und Stillberater:innen getroffen werden.

Pharmakovigilanz berichtet seltene Blutbildveränderungen und erhöhte Leberwerte.

Bei älteren Patient:innen erhöht sich das Sturz‑ und Sedierungsrisiko, daher ist engmaschiges Monitoring empfehlenswert.

  • Absolute Kontraindikationen: Allergie gegen Mirtazapin, gleichzeitige MAOI‑Anwendung.
  • Vorsicht: Leber‑/Niereninsuffizienz, Bipolare Erkrankung, Epilepsie, älteres Alter.

Dosierungsempfehlungen

Wie wird Mirtazapin üblicherweise dosiert und angepasst?

Bei Erwachsenen ist die übliche Anfangsdosis 15 mg einmal täglich abends.

Die Dosis kann schrittweise auf 30–45 mg erhöht werden, je nach Ansprechen und Nebenwirkungen.

Bei Insomnie werden oft niedrigere Dosen verwendet, etwa 7,5–15 mg zur Sedierung.

Für ältere Patient:innen empfiehlt sich ein Anfang bei 7,5–15 mg mit langsamer Titration.

Bei Leber‑ oder Niereninsuffizienz sollte niedriger begonnen und langsamer titriert werden.

Für Kinder und Adoleszenten ist Mirtazapin nicht routinemäßig empfohlen.

Therapieeffekte zeigen sich beim Schlaf oft nach 1–2 Wochen und antidepressive Effekte nach 4–6 Wochen.

Die Erhaltungsphase beträgt meist 6–12 Monate nach Remission.

Beim Absetzen empfiehlt sich ein schrittweises Ausschleichen zur Vermeidung von Absetzsymptomen.

Patientengruppe Startdosis / Zielbereich
Erwachsene Start 15 mg → Ziel 15–45 mg qhs
Ältere Start 7,5–15 mg, langsame Titration
Leber/Niere Start niedrig, engmaschiges Monitoring

Überblick Über Wechselwirkungen

Welche Substanzen beeinflussen die Wirkung von Mirtazapin?

MAO‑Inhibitoren sind eine absolute Kontraindikation; mindestens 14 Tage Abstand ist nötig.

Die Kombination mit stark serotoninergen Substanzen kann theoretisch das Serotonin‑Syndrom begünstigen, auch wenn Mirtazapin pharmakologisch ein NaSSA ist.

ZNS‑dämpfende Substanzen wie Alkohol, Benzodiazepine oder Opioide verstärken Sedierung und Sturzgefahr.

Alkohol erhöht die sedative Wirkung, weshalb Patientenberatung wichtig ist.

Koffein kann die Sedation abschwächen und den Schlaf stören.

Rauchen beeinflusst CYP1A2‑Aktivität und damit den Metabolismus von Arzneimitteln allgemein.

Mirtazapin wird hauptsächlich über CYP1A2, 2D6 und 3A4 metabolisiert.

Starke CYP‑Inhibitoren oder Induktoren können Plasmaspiegel verändern und erfordern gegebenenfalls Dosisanpassungen.

Antihypertensiva und Anticholinergika können orthostatische Hypotonie oder Harnverhalt begünstigen.

  • MAOI: Nicht kombinieren, 14 Tage Abstand.
  • Alkohol / ZNS‑Dämpfer: Sedierung verstärkt, Abstand empfohlen.
  • CYP‑Interaktionen: Bei starken Inhibitoren/Induktoren überwachen.
Medikament/Kategorie Empfehlung
MAOI Keine Kombination; 14 Tage Abstand
Alkohol, Benzodiazepine Verstärkte Sedierung; vermeiden
Starke CYP‑Inhibitoren/Induktoren Spiegelkontrolle / Dosisanpassung prüfen

Patientenerfahrungen Und Nutzungsgewohnheiten

Was berichten Patient:innen in Deutschland über ihre Erfahrungen mit Mirtazapin?

In Foren und Bewertungsportalen berichten viele Patient:innen über eine schnellere Schlafverbesserung.

Gleichzeitig werden gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme häufig genannt.

Berichte über morgendliche Benommenheit oder Müdigkeit tauchen ebenfalls regelmäßig auf.

Im deutschen GKV‑System verschreiben meist Hausärzte oder Fachärzte.

Apothekerinnen und Apotheker spielen eine zentrale Rolle bei Beratung zu Wechselwirkungen und Einnahmezeitpunkt.

Viele Patient:innen nutzen E‑Rezepte oder holen Medikamente in der lokalen Apotheke ab.

Online‑Apotheken bieten preisliche Vergleiche, aber persönliche Beratung bleibt für viele wichtig.

Kulturelle Gewohnheiten wie Abendbrot und abendlicher Kaffee oder Bier werden bei der Einnahmeplanung angesprochen.

  • Positive Erfahrungen: Schlafverbesserung, Appetitzunahme bei Gewichtsverlust.
  • Negative Erfahrungen: Gewichtszunahme, morgendliche Benommenheit.

Verfügbarkeit Und Preisübersicht

Wie viel kostet Mirtazapin und wo kann man es in Deutschland bekommen?

Mirtazapin ist rezeptpflichtig und sowohl in öffentlichen Apotheken als auch in großen Online‑Apotheken verfügbar.

Generika dominieren marktseitig und sind in der Regel deutlich günstiger als Originalpräparate.

Typische Preisrahmen variieren je nach Packungsgröße und Anbieter.

Generika kosten grob zwischen etwa 4 € und 30 € pro Packung.

Originalpräparate liegen häufiger im Bereich von 25 € bis 80 €, abhängig von Marke und Verpackung.

GKV‑Versicherte erhalten Arzneimittel nach Verordnung; Festbeträge und Rabattverträge beeinflussen die Kostenübernahme.

PKV leistet in der Regel je nach Tarif Erstattung.

Das E‑Rezept vereinfacht Einlösung und Rückerstattung.

Typ Preisrange (€) Erstattungsstatus
Generikum Ca. 4–30 € Meist GKV erstattungsfähig je nach Verordnung
Originalpräparat Ca. 25–80 € Erstattung abhängig von Tarif und AMNOG

In unserer Online‑Apotheke ist Mirtazapin mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5–14 Tagen verfügbar.

Vergleichbare Arzneimittel Und Patientenpräferenzen

Für wen ist Mirtazapin die beste Wahl und wann sind Alternativen sinnvoll?

Im Vergleich zu SSRIs wie Sertralin oder Escitalopram fällt Mirtazapin durch stärkere Sedierung und stärkere Appetitsteigerung auf.

Die sexuelle Dysfunktion ist unter Mirtazapin in der Regel geringer ausgeprägt als bei vielen SSRIs.

Alternativen sind Trazodon (sedierend), Bupropion (stimulierend, weniger Gewichtszunahme) und Agomelatin (zirkadiane Effekte).

Patient:innen mit Insomnie und Appetitverlust tendieren häufig zu Mirtazapin.

Patient:innen, die Gewichtszunahme oder starke Müdigkeit vermeiden möchten, wählen eher SSRI, SNRI oder Bupropion.

Die Entscheidung beruht in Deutschland oft auf dem Nebenwirkungsprofil, Komorbiditäten und Erstattungsbedingungen.

Aufklärung durch Hausärzt:innen und Apotheker:innen ist entscheidend für die Patientenpräferenz.

Klasse / Wirkstoff Vor-/Nachteile
Mirtazapin Pro: Sedierung, Appetitsteigerung; Contra: Gewichtszunahme
SSRI (z. B. Sertralin) Pro: weniger Müdigkeit; Contra: sexuelle Nebenwirkungen
Bupropion Pro: stimulierend, weniger Gewichtszunahme; Contra: Krampfanfallrisiko
  • Typische Patientenprofile: Insomnie + Appetitverlust → Mirtazapin bevorzugt.
  • Profil Gewicht vermeiden → SSRI/SNRI oder Bupropion eher geeignet.

Häufig Gestellte Fragen

Welche Fragen stellen Patient:innen am häufigsten zu Mirtazapin?

  • Brauche Ich Ein Rezept?: Ja. Mirtazapin ist verschreibungspflichtig (Rx).
  • Wird Die Kasse Zahlen?: GKV übernimmt je nach Verordnung, Festbetrag und Rabattverträgen; Generika sind oft günstiger.
  • Wie Schnell Wirkt Es?: Schlafverbesserung oft nach 1–2 Wochen; volle antidepressive Wirkung typischerweise nach 4–6 Wochen.
  • Häufige Nebenwirkungen?: Sedierung, gesteigerter Appetit/Gewicht, Mundtrockenheit, Schwindel; selten Blutbild‑ oder Leberwertveränderungen.
  • Kann Ich Alkohol Trinken?: Alkohol verstärkt die Sedierung; davon wird abgeraten.
  • Wie Absetzen?: Langsames Ausschleichen empfohlen unter ärztlicher Begleitung.

Für detaillierte Informationen können offizielle Seiten wie BfArM und die GKV‑Informationsseiten hinzugezogen werden.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie sollten Patient:innen Mirtazapin im Alltag anwenden und lagern?

Die Einnahme erfolgt abends wegen der sedierenden Wirkung.

Bei Schmelztabletten auf trockenen Mund achten und die Tablette nach Angabe zergehen lassen.

Apotheker:innen sollten bei Abgabe zu Wechselwirkungen, Einnahmezeitpunkt und Nebenwirkungsmanagement beraten.

Gewichtskontrolle, Mundtrockenheit und Sturzprävention sind typische Beratungsfelder.

Lagerung gemäß Herstellerempfehlung bei 15–30 °C, trocken und lichtgeschützt.

Die Tabletten in der Originalverpackung und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Integration in den Alltag gelingt mit der Einnahme nach dem Abendbrot und Vermeidung von Kaffee oder Alkohol am Abend.

Dokumentation in der Hausarztpraxis und das E‑Rezept erleichtern Rückfragen und Nachbestellungen.

  • Checkliste Für Die Beratung: Einnahmezeit, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, Lagerung, Ausschleichen.
Thema Empfehlung
Einnahmezeit Abends (qhs) wegen Sedierung
Lagerung 15–30 °C, trocken, lichtgeschützt

Lieferung In Ganz Deutschland

Stadt Region Lieferzeit
Berlin Berlin 5–7 Tage
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Köln Nordrhein‑Westfalen 5–7 Tage
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Essen Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage
Leipzig Sachsen 5–7 Tage
Bremen Bremen 5–9 Tage
Dresden Sachsen 5–9 Tage
Nürnberg Bayern 5–7 Tage
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Bonn Nordrhein‑Westfalen 5–9 Tage