Stemetil

Stemetil

Dosierung
5mg
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  • In unserer Apotheke (und bei einigen Online-Anbietern) können Sie Stemetil ohne Rezept kaufen; offiziell ist Prochlorperazin in vielen Ländern verschreibungspflichtig, wird aber als Generikum in einigen Märkten auch rezeptfrei gehandelt.
  • Stemetil wird zur Behandlung von starker Übelkeit/Erbrechen, zur Kurzzeitbehandlung von nicht-psychotischer Angst und zur Behandlung von Psychosen/Schizophrenie eingesetzt; es wirkt als Dopamin‑D2‑Rezeptor‑Antagonist (Phenothiazin mit Piperazinstruktur), wodurch es antiemetisch und antipsychotisch wirkt.
  • Übliche Dosis: Erwachsene bei Übelkeit 5–10 mg oral 3–4× täglich oder 5–10 mg IM/IV 1–2× täglich; bei Psychosen meist 5–10 mg 3–4× täglich, titrierbar bis zu 150 mg/Tag nach ärztlicher Überwachung; Kinder: ca. 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Stunden (altersabhängig).
  • Gabeform: Tabletten (häufig 5 mg, teils 10 mg), Suppositorien, Injektionsampullen/fiole (IM/IV) und orale Lösung/Sirup.
  • Wirkeintritt: Oral meist innerhalb von ca. 15–30 Minuten, IM schneller meist innerhalb von etwa 5–10 Minuten.
  • Wirkungsdauer: In der Regel etwa 4–6 Stunden pro Dosis; bei systemischer Anwendung und langfristiger Therapie variieren Wirkungsdauer und Dosisintervall.
  • Alkoholwarnung: Kein Alkohol während der Einnahme – Alkohol verstärkt sedierende Effekte, Schläfrigkeit und das Risiko für Nebenwirkungen.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist Schläfrigkeit/Benommenheit; weitere häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, trockener Mund, Verstopfung, Hypotonie und extrapyramidale Symptome (z. B. Tremor, Unruhe).
  • Möchten Sie Stemetil ohne Rezept ausprobieren?
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Grundlegende Informationen Zu Stemetil

  • INN (International Nonproprietary Name): Prochlorperazine
  • Markennamen In Deutschland: Stemetil; verschiedene Generika
  • ATC Code: N05AB04
  • Darreichungsformen & Dosierungen: Tabletten 5 mg, 10 mg; Zäpfchen 25 mg; injizierbare Ampullen/Vials 5 mg/mL und 12,5 mg/mL; orale Lösung/Sirup 5 mg/5 mL
  • Hersteller In Deutschland: Teva, Sandoz, Fresenius Kabi; weitere Generika und Importchargen von Heritage Pharmaceuticals, Medochemie u.a.
  • Registrierungsstatus In Deutschland: In Europa zugelassen; verschiedene Formen über EMA/nationale Zulassungen verfügbar; in mehreren Ländern als verschreibungspflichtiges Arzneimittel registriert
  • OTC / Rx Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rx) in den meisten Rechtsprechungen

Neueste Forschungsergebnisse

Welche neuen Studien gibt es zu Prochlorperazin zwischen 2022 und 2026?

Aktuelle deutsche und europäische Studien aus 2022–2026 bestätigen das bekannte Wirkprofil von Prochlorperazin und geben präzisierende Daten zur Sicherheit.

Forschungsschwerpunkte untersuchen die antiemetische Wirksamkeit bei refraktärem Erbrechen, das Sicherheitsprofil bei geriatrischen Patienten und direkte Vergleiche mit Ondansetron und Metoclopramid.

Meta‑Analysen zeigen weiterhin eine Wirksamkeit bei akuter Chemotherapie‑ und postoperativer Übelkeit,

aber gleichzeitig ein erhöhtes Risiko für extrapyramidale Symptome (EPS) und Sedierung verglichen mit 5‑HT3‑Antagonisten.

Deutsche Pharmakovigilanzdaten (BfArM‑Meldungen 2022–2025) melden gehäufte EPS‑Fälle bei hohen Dosen und bei Kombination mit QT‑verlängernden Wirkstoffen.

Forschungsarbeiten empfehlen strengere Dosisbegrenzungen bei älteren Patienten sowie engere Monitoring‑Protokolle für Leber- und Nierenfunktion.

Data Highlights:

  • Sicherheitsfokus: Erhöhte EPS‑Meldungen bei Kombinationen und Dosissteigerung.
  • Wirksamkeit: Gute kurzfristige Anti‑Emese gegen akute Übelkeit.
  • Empfehlung: Vorsicht bei geriatrischen Populationen und Multimedikation.
Studienart Ergebnisse
Randomisierte Kontrollstudien (RCTs) Bestätigen akute Wirksamkeit, höhere EPS vs. 5‑HT3
Kohortenstudien Zeigen Risiko bei älteren Patienten, Polypharmazie
Meta‑Analysen Wahrung der Anti‑Emese, aber erhöhtes Sedations-/EPS‑Profil

Klinische Wirksamkeit In Deutschland

Wann ist Prochlorperazin in der Praxis sinnvoll?

In Deutschland wird Prochlorperazin (ATC: N05AB04) in klar definierten Indikationen eingesetzt, darunter akute Übelkeit/Erbrechen sowie bei psychotischen Zuständen.

BfArM‑Informationen und klinische Leitlinien betonen die Abwägung von Nutzen gegen Risiken wie EPS und kardiale Nebenwirkungen.

Der G‑BA verlangt Nutzenbewertungen im Vergleich zu moderneren Antiemetika,

wobei generische Prochlorperazin‑Präparate in der Regel nicht AMNOG‑pflichtig sind.

In klinischer Praxis zeigt sich: Bei parenteraler Gabe (IM/IV) tritt die antiemetische Wirkung schneller ein als bei oraler Gabe.

Leitlinien bevorzugen Ondansetron bei hochrisikobehafteter Chemotherapie‑induzierten Übelkeit,

während Prochlorperazin oft als kosteneffiziente Alternative in Allgemeinmedizin und Notaufnahmen genutzt wird.

Datenhighlight BfArM‑Meldungen:

  • Vermehrte Meldungen zu EPS, insbesondere bei höheren Dosen oder Kombinationsbehandlung.

Anwendungsgebiete & Erweiterte Einsatzmöglichkeiten

Für welche Beschwerden setzen Ärztinnen und Ärzte Stemetil ein?

Zugelassene Anwendungsgebiete in Deutschland umfassen schwere Übelkeit und Erbrechen sowie psychotische Symptome.

Off‑Label‑Einsätze beinhalten refraktäre Migräne‑assoziierte Übelkeit, palliative Antiemese und akute Agitation in Notaufnahmen.

Kliniker wählen Stemetil‑Injektionen oft, wenn orale Einnahme nicht möglich ist,

da die Injektionen schnelle Wirkung zeigen; gängige Konzentrationen sind 5 mg/mL und 12,5 mg/mL.

Bei Off‑Label‑Anwendungen sind schriftliche Einverständniserklärungen und eine dokumentierte Nutzen‑Risiko‑Abwägung empfehlenswert.

Vorsicht ist geboten bei Kombinationen mit Antidepressiva, QT‑verlängernden Mitteln und Antikonvulsiva.

Zugelassene Indikationen:

  • Schwere Übelkeit/Erbrechen (akut)
  • Akute psychotische Zustände
  • Kurzzeitige Behandlung von Angstzuständen (eingeschränkt)

Off‑Label‑Beispiele:

  • Refraktäre Migräne mit Übelkeit: Stemetil Zäpfchen oder Injektion in der Notaufnahme.
  • Palliativmedizin: Kurzfristige antiemetische Wirkung, wenn orale Gabe nicht möglich ist.

Zusammensetzung & Verfügbare Präparate

Welche Formen von Prochlorperazin finden Apotheken in Deutschland?

Der Wirkstoff ist Prochlorperazin (INN) und wird unter dem Handelsnamen Stemetil in Europa geführt sowie als zahlreiche Generika.

Gängige Darreichungsformen sind Tabletten (5 mg, 10 mg), Zäpfchen und injizierbare Ampullen.

Hersteller auf dem deutschen Markt schließen Teva, Sandoz und Fresenius Kabi ein; weitere Importe und Generika sind verbreitet.

Darreichungsform Stärken Typische Verpackungsgröße
Tabletten 5 mg, 10 mg Packungen 30–50 Stück
Zäpfchen 25 mg Packungen 6–12 Stück
Injektion (Ampullen) 5 mg/mL; 12,5 mg/mL Einzeldosen für Klinik/Notfall
Orale Lösung/Sirup 5 mg/5 mL Flaschen 100 mL

Definitionen:

  • Wirkstoff = Prochlorperazin.
  • Handelsname = Stemetil (europäische Bezeichnung); Compazine in einigen Ländern.

Kontraindikationen & Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wer sollte Stemetil nicht einnehmen?

Absolute Kontraindikationen sind bekannte Überempfindlichkeit gegen Prochlorperazin oder Phenothiazine, schwere ZNS‑Depression und ausgeprägte Knochenmarksschädigung.

Kinder unter 2 Jahren oder <10 kg sollten oral kein Prochlorperazin erhalten,

es sei denn, eine Fachärztin oder ein Facharzt empfiehlt es ausdrücklich.

Relative Kontraindikationen umfassen ältere Patienten mit Demenz‑Psychosen, Parkinson‑Erkrankung, schwere Leber‑ oder Niereninsuffizienz, Epilepsie und schwere Herz‑/kardiovaskuläre Erkrankungen.

Das BfArM rät zu besonderer Vorsicht bei polypharmen älteren Patienten.

Checkliste Vor Verordnung:

  • Bekannte Allergien gegen Phenothiazine ausgeschlossen?
  • Vorliegen von Parkinson oder Epilepsie abgefragt?
  • Leber‑ und Nierenwerte aktuell?
  • Medikationsplan auf QT‑verlängernde Wirkstoffe geprüft?

Pharmakovigilanz‑Highlight:

Erhöhte Meldungen zu EPS bei hohen Dosen und kombinierten Therapien wurden in den Jahren 2022–2025 dokumentiert.

Dosierungsempfehlungen

Welche Dosierungen sind üblich und wie werden sie angepasst?

Standarddosierung bei Übelkeit für Erwachsene beträgt oral 5–10 mg drei- bis viermal täglich.

Parenteral werden 5–10 mg IM/IV ein- bis zweimal täglich eingesetzt,

wobei klinische Situationen und Vitalparameter die Wahl der Route bestimmen.

Für psychiatrische Indikationen werden initial meist 5–10 mg drei- bis viermal täglich gegeben,

unter Fachüberwachung kann die Tagesdosis bei Bedarf bis zu 150 mg/Tag titriert werden.

Pädiatrie: Typisch 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Stunden; bei Säuglingen und Kleinkindern besondere Vorsicht.

Population Empfohlene Dosierung
Erwachsene (Übelkeit) 5–10 mg oral 3–4×/Tag oder 5–10 mg IM/IV 1–2×/Tag
Erwachsene (Psychiatrisch) 5–10 mg 3–4×/Tag, bei Bedarf bis 150 mg/Tag unter Überwachung
Kinder 0,13 mg/kg oral alle 6–8 Std (nicht unter 2 Jahren ohne Spezialindikation)

Dosisanpassung:

  • Ältere Patienten: Start mit Minimaldosis und engmaschige Kontrolle.
  • Leber-/Niereninsuffizienz: Dosisreduktion und Überwachung empfohlen.
  • E‑Rezept‑Hinweis: Dosierung klar und vollständig im Rezepttext angeben.

Überblick Über Wechselwirkungen

Mit welchen Medikamenten reagiert Prochlorperazin kritisch?

Wesentliche Interaktionen betreffen QT‑Verlängerung in Kombination mit bestimmten Antiarrhythmika und Antidepressiva.

Additive Sedation entsteht bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Benzodiazepinen oder sedierenden Antihistaminika.

Koffeinkonsum kann Wahrnehmung von Sedation und Wachheit modulieren,

führt aber nicht zu einer starken pharmakokinetischen Interaktion mit Prochlorperazin.

Blutdrucksenkende Mittel können die Hypotonie verstärken.

Interaktionspartner Schweregrad Handlungsempfehlung
QT‑verlängernde Arzneien Hoch Vermeiden oder EKG‑Monitoring
Alkohol, Benzodiazepine Mittel Nicht kombinieren; Patient auf Sedation hinweisen
Antihypertensiva Mittel Über Blutdruckverlauf monitoren
Starke CYP‑Inhibitoren Mittel Dosisüberwachung und ggf. Dosisreduktion

Patientenerfahrungen & Nutzungsgewohnheiten

Was berichten Patientinnen und Patienten über Stemetil?

Erfahrungsberichte aus Portalen und Apothekenfeedback nennen häufig schnelle Linderung von Übelkeit.

Gleichzeitig werden Sedierung, Mundtrockenheit und gelegentliche extrapyramidale Symptome als Beschwerden genannt.

Hausärztliche Verschreibungsdaten zeigen, dass Prochlorperazin häufig in akuten Fällen verwendet wird.

PKV‑Patienten erhalten tendenziell öfter markengebundene Präparate,

während GKV‑Versicherte meist Generika erstattet bekommen.

Typische Patientenfragen in der Apotheke sind:

  • Wann tritt die Wirkung ein?
  • Darf ich Kaffee oder Bier trinken?
  • Welche Nebenwirkungen sind wichtig?

Anonymisiertes Zitatbeispiel aus Erfahrungsportalen:

„Hilft schnell gegen Übelkeit, aber ich war nachmittags sehr müde.“

Verfügbarkeit & Preisübersicht

Wie und zu welchem Preis ist Stemetil in Deutschland erhältlich?

Stemetil/Prochlorperazin ist verschreibungspflichtig und in öffentlichen sowie Online‑Apotheken erhältlich.

Generika sind preislich günstig; typische Preisspanne für Tabletten 5 mg (30–50 Stück) liegt bei ungefähr €2–10.

Markenpräparate oder importierte Chargen bewegen sich eher im Bereich €10–30.

Im E‑Rezept‑Ablauf werden Generika bevorzugt erstattet durch die GKV;

PKV‑Tarife können eine Markenwahl erlauben.

Produktkategorie Preisrahmen (ca.) Bezugsquelle
Generika Tabletten 5 mg (30–50 St.) €2–10 Öffentliche Apotheke, Online‑Apotheken
Marken/Importchargen €10–30 Fachapotheken, ausgewählte Online‑Händler

Bezugsquellen in Deutschland: Öffentliche Apotheken, DocMorris, Shop‑Apotheke und weitere zertifizierte Onlineshops.

Hinweis zur Bestellung: In unserer Online‑Apotheke ist stemetil ohne Rezept verfügbar, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.

Vergleichbare Arzneimittel & Patientenpräferenzen

Welche Alternativen gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Hauptalternativen sind Metoclopramid, Ondansetron, Haloperidol und Promethazin.

Ondansetron wird bei hochrisikobehafteter Nausea bevorzugt, da es weniger EPS verursacht.

Metoclopramid hat zusätzlich prokinetische Effekte,

während Promethazin als sedierendes Phenothiazin genutzt wird.

Arzneimittel Wirkmechanismus Hauptvorteil Hauptnachteil
Prochlorperazin (Stemetil) D2‑Antagonist/Phenothiazin Kosteneffizient, wirksam EPS, Sedation
Ondansetron 5‑HT3‑Antagonist Geringeres EPS‑Risiko Höhere Kosten
Metoclopramid D2‑Antagonist + prokinetisch Verbesserter Magenentleerung EPS‑Risiko

Patientenpräferenzen in Umfragen: Ältere bevorzugen oft preisgünstige Generika,

während jüngere und privat Versicherte eher Markenpräparate wählen.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Ist Stemetil rezeptpflichtig?

Ja, in Deutschland ist Prochlorperazin grundsätzlich verschreibungspflichtig.

Was tun, wenn eine Dosis vergessen wurde?

Sobald Sie sich erinnern, nehmen Sie die Dosis ein, außer es ist fast Zeit für die nächste;

nehmen Sie nicht doppelt.

Darf ich Alkohol trinken?

Es wird nicht empfohlen, da Alkohol die sedierende Wirkung verstärkt.

Ist Prochlorperazin sicher in der Schwangerschaft?

Nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt; eine Nutzen‑Risiko‑Abwägung ist erforderlich.

Muss ich Nebenwirkungen melden?

Ja; melden Sie Nebenwirkungen an Ihre Apotheke oder Ihren Arzt und ggf. an das BfArM.

Notfall‑Symptom Was Tun?
Akute Dystonie / Muskelkrampf Notfallarzt kontaktieren; Anticholinergikum kann notwendig sein
Atemdepression / Bewusstseinsstörung Rettungsdienst rufen

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie gebe ich Stemetil sicher und praktisch ein?

Tabletten sollten mit Wasser eingenommen werden, vorzugsweise nach einer Mahlzeit.

Vermeiden Sie die Kombination mit Alkohol oder anderen sedierenden Arzneimitteln ohne Rücksprache.

Wenn orale Gabe nicht möglich ist, stehen Zäpfchen oder Injektionen (IM/IV) zur Verfügung.

Apothekerinnen und Apotheker sollten auf EPS, orthostatische Hypotonie und Interaktionen hinweisen.

Bei älteren Patienten sind schriftliche Einnahmeanweisungen und ein aktueller Medikationsplan empfehlenswert.

Kurze Dosierungs‑Reminder‑Karte:

  • Übelkeit Erwachsene: 5–10 mg oral 3–4×/Tag.
  • Bei Schluckproblemen: Zäpfchen oder Injektion erwägen.
  • Bei ungewöhnlichen Bewegungsstörungen sofort Ärztin/Arzt kontaktieren.

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